Bundesverband Tierschutz e.V.
       
 

Noch immer warten Hunde in Portugal
auf Rettung

Wir berichteten über die Not eines Tierheimes an der Algarve, wo einige hundert Hunde vermittelt werden mußten, weil das Tierheim geschlossen wird.
Die Frist, ursprünglich bis Ende Mai, wurde um vier Wochen verlängert, denn immer noch sind Hunde nicht vermittelt worden.
Es ist kaum zu ertragen - aber wenn die Besitzer des Grundstückes Ernst machen, müssen einige Hunde getötet werden.
Hier kommen Sie direkt zur Website des Tierheimes an der Algarve.



Schweinepatent wird widerrufen -
Konzerne erhalten Dämpfer

 

 

Das Europäische Patentamt (EPA) hat das so genannte "Schweine-Patent" widerrufen.

Mehr als 50 Verbände aus Landwirtschaft, Tier- und Umweltschutz und Wohlfahrt, zahlreiche Privatpersonen und die hessische Landesregierung  hatten im April 2009 einen Sammeleinspruch gegen das ursprünglich von Monsanto angemeldete Patent beim EPA eingereicht und gemeinsam diesen großen Sieg errungen. Der jetzige Patentinhaber hat das Patent nicht weiter verfolgt, womit die Ansprüche ihre Gültigkeit verlieren.

Der Erfolg zeigt, dass man in gemeinsamen Aktionen und mit stichhaltigen Argumenten auch großen Konzernen die Stirn bieten kann. Die Entscheidung wird als Signal gewertet. Sie zeigt aber gleichzeitig wie wichtig es ist, die Entwicklungen der EPA kritisch zu verfolgen. Vertrauen allein reicht nicht. Mit der Erlangung von Patentrechten versuchen diverse Konzerne der Agroindustrie – leider oft mit Erfolg - immer größeren Einfluss auf die Nahrungs-mittelerzeugung zu erlangen. Landwirte und Verbraucher geraten damit zunehmend in die Abhängigkeit dieser Konzerne. Das bereits erteilte Patent für eine Gensequenz im Schwein muss als Anstoß genommen werden, das bisherige EU-Patentrecht zu reformieren. Eine Selbstkontrolle der EPA reicht nicht aus. Oft werden zu weit reichende Patentansprüche wie beim "Schweine-Patent" erst durch Dritte aufgedeckt.

Das darf nicht sein. Der Bundesverband Tierschutz fordert die Bundesregierung erneut auf, das Verbot der Patentierung von Tieren endlich durchzusetzen, wie es die Koalitionsvereinbarung auch vorsieht.


Unser Tierheim in Wesel sucht dringend tierliebe Menschen die Katzen aufnehmen können.
Die Katze Marga ist ein besonderer Notfall.

Immer mehr Tiere werden in unserem Tierheim abgegeben und besonders die älteren können sehr schwer vermittelt werden.

Helfen Sie mit einer Spende um unser Tierheim bei der Versor-gung der Tiere zu unterstützen!
Zum Tierheim

Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus.

Zum Spendenformular

 

 

 

Hinweis in eigener Sache:

Wir betreiben keine
Telefonwerbung!

 

 

 

 

Unser "Sorgenkind" Nico,
ehemaliges Kutschpferd aus Sachsen.
Niemand nahm Rücksicht auf seine damalige schmerzhafte Huferkrankung.

Als er dann nicht mehr laufen konnte wurde er einfach im Stall "vergessen". Der Bundes-verband Tierschutz e. V. rettete ihn aus der misslichen Lage und versorgte seine geschundenen Hufe. Er lebt heute auf einem beschaulichen Hof am Nieder-rhein und genießt dort sein Gnadenbrot vom Bundesver-band Tierschutz.
Auf Grund seines schlechten Hufzustandes muss er oft vom Hufschmied und vom Tierarzt versorgt werden. Das belastet unser Budget erheblich.

Bitte helfen Sie jetzt mit einer Spende für Nico, der in seinem Pferdeleben erst spät ehrliche Zuneigung kennengelernt hat.

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mit den Themen

  • Stierkampf
  • Walfang
  • Erfolgsmeldung von der Algarve

können Sie hier lesen.


Nichts Neues von der Internationalen Walfang Kommission IWC


Foto: GSM

Agadier, 23.06.2010 Wie nicht anders zu erwarten, konnten sich die Mitglieder der 88 Nationen starken IWC nicht zu einem Konsens über die Zukunft der Kommission durchringen. Es gibt auch nach zwei Tagen interner Beratung keinen Konsens und somit auch keinen Kompromissvorschlag.

Im Rahmen ihrer Eröffnungsreden wiesen viele Länder darauf hin, dass man dennoch auf einem guten Weg sein, die Gemüter kühlen müssen und in den noch verbleibenden Tagen bis zum 25. Juni ein Plan entwickelt werden solle, wie es bis zur 63. Konferenz mit der IWC weitergehen kann.

Dafür dürfte sich für die Wale zumindest in diesem jahr nichts ändern: Japan fängt weiter im Namen der Wissenschaft, Norwegen, weil es einen Vorbehalt eingelegt hat, Island zwischen den beiden Möglichkeiten, und Korea, weil es jährlich meist 100 Zwergwale "versehentlich" im Netz hat, als Beifang. Un da diese Beifangopfer nun mal tot sind, darf ihr Fleisch auch verkauft werden. Hinzu kommen die Fänge der indigenen Völker, die allerdings von den Verhandlungen zum kommerziellen Walfang nicht betroffen sind.
Lesen Sie hier den gesamten Artikel


EU-Handelsverbot mit Robbenerzeugnissen
noch in diesem Jahr

Ab August 2010 gilt in Europa ein weitgehendes Handelsverbot für Robbenerzeugnisse. Deutschland hat sich, auch auf Grund der Proteste der Tierschützer und vieler Bürger, engagiert für dieses Verbot eingesetzt.

Am 24. März 2010 wurde ein Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Bundeskabinett beschlossen. Mit dem europaweiten Handelsverbot im August 2010 treten auch die nationalen Durchführungsregelungen in Kraft. Die nationalen Vorschriften regeln beispielsweise auch die Frage welche Behörden für den Vollzug zuständig sind. Die Voraussetzungen für die Verhängung von Sanktionen wurden ebenfalls auf nationaler Ebene geschaffen. Der Gesetzentwurf wird nun von Bundesrat und Bundestag beraten.

Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ e. V. begrüßt das Verbot, hat er sich doch bisher massiv für den Schutz der Robben eingesetzt und immer wieder auf das qualvolle Töten der Tiere während der Jagdsaison in Kanada, Norwegen und Russland hingewiesen. Seit den sechziger Jahren, nach Bekanntwerden der grausamen Tötungsaktionen an Robben, engagierte sich der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ e. V. mit vielen Protestaktionen und Veröffentlichungen gegen diese Barbarei.

       
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