| 1999 |
Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Hennenhaltungs-VO von 1987 für nichtig. Ein großer Erfolg für den Tierschutz! |
| 2002 |
Der Tierschutz wird mit den Worten "und die Tiere" in §20a des Grundgesetzes als Staatsziel aufgenommen. |
| 2003 |
Prof. Dr. Astrid Funke, langjährige Vizepräsidentin und seit über 20 Jahren Vorstandsmitglied des BVT, wird einstimmig zur neuen Präsidentin
des BVT gewählt.
Sie stärkt den Tierschutz in zahlreichen Gremien u.a. als Mitglied der Tierschutzkommission des Bundes. Unter ihrer Führung treibt der Verband die Kennzeichnung von Produkten aus artgerechter
Tierhaltung europaweit voran.
Als Vizepräsidenten werden Magda Ditges, ebenfalls langjähriges Vorstandsmitglied, und Rechtsanwalt Dr. Rolf Lenzen gewählt.
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| 2004 |
Im Juni 2004 wird unsere Präsidentin in den Vorstand der Welttierschutzgesellschaft (WSPA) berufen. |
| 2006 |
BVT fordert höhere Strafen für Tierquälerei. |
| 2006 |
BVT tritt noch stärker als bisher für die Verbandsklage für Tierschutzverbände ein. |
| 2007 |
Skandalöse Haltungen von Mastkaninchen werden aufgedeckt. Der Handel listet Kaninchenfleisch umgehend aus. Der BVT arbeitet mit Wirtschaftverbänden und
dem Handel an Verbesserungen für die Lebensbedingungen von Kaninchen. |
| 2007 |
Ab 1. Juli 2007 dürfen nur noch Vögel in die EU importiert werden, die in ausgewählten Ländern gezüchtet wurden. Wildfänge sind somit mit einem
Importverbot innerhalb der EU belegt. Der Bundesverband Tierschutz e. V. prangert seit Jahrzehnten das Fangen und Importieren von Wildvögeln an. |
| 2007 |
August 2007: Deutschlands größte Keulungsaktion. 160.000 Enten eines Betriebes werden aufgrund der Vogelgrippe an einem Wochenende vernichtet. |
| 2007 |
September 2007: Am nächsten Wochenende müssen 201.000 Enten des gleichen Betriebes aus demselben Grund qualvoll sterben. Der BVT fordert wiederholt die
Festsetzung von geringeren Obergrenzen in den Bestandsgrößen. |
| 2007 |
Verbandsklagerecht für den Tierschutz in Bremen. Der Bundesverband Tierschutz e. V. (BVT) fordert weiterhin die Umsetzung auf Bundesebene. Bremen hat als
erstes Bundesland ein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände eingeführt. |
| 2007 |
Am 26. November 2007 hat sich Europa endlich nach einem langen Kampf des Tierschutzes gegen den Import von Katzen- und Hundefellen, und Produkten die
diese Felle enthalten, ausgesprochen. Der BVT kämpft seit Jahrzehnten für dieses Verbot. |
| 2007 |
Der BVT nahm am 27. November neben anderen Tierschutz- und Umweltorganisationen den Tierschutzpreis NRW für das Projekt Stadttauben und Brieftauben
entgegen. |
| 2008 |
Im Juli 2008 lehnt der BVT erneut, konsequent den Verkauf von Hunde- und Katzenwelpen in Zoohandlungen ab. Nachdem wieder einmal der Verkauf von Hunde-
und Katzenwelpen in Zoohandlungen ins Gespräch kam, begann der BVT mit Pressemitteilungen und Aufklärungsarbeit dagegen zu wirken. |
| 2008 |
Der BVT stellt am 4. Oktober 2008 das, mit KAT und den Verbänden Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT) und Deutscher Tierschutzbund (DTB) entwickelte, Zeichen "Tierschutz geprüft" für Eier von
Legehennen vor.
Näheres unter Was steht auf dem Ei?
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| 2008 |
Im November lehnt Sachsen das Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände ab. Nachdem der Bundesverband Tierschutz e. V. (BVT) im Oktober mit den
Tierschützern der Vereine BMT, Menschen für Tierrechte, TSV Leipziger Land e. V. und den TSV Dresden mehr als 5.000 Unterschriften für die Einführung der Verbandsklage im Sächsischen Landtag an den
Petitionsausschuss übergeben hatte, ist dieses Ergebnis mehr als enttäuschend. |
| 2009 |
Im Januar 2009 musste Niedersachsen den rechtswidrigen Erlass aus März 2008 zur Hennenhaltung zurücknehmen. Niedersachsens Alleingang war tierschutzwidrig
und verstieß gegen Tierschutzrecht. Der BVT begrüßt es sehr, dass die Anstrengungen, den Erlass zu Fall zu bringen, zum Erfolg führten. |
| 2009 |
Der Bundesverband Tierschutz e. V. (BVT) führt Gespräche mit Landwirtschaftsministerin Aigner, im April in Berlin. Der BVT hat die Gelegenheit genutzt, um
der Ministerin die Forderung nach der Verbandsklage auf Bundesebene nahezubringen. Seit Jahren wird diese Forderung vom Tierschutz verfolgt. Das Begehren blieb auf Bundesebene bislang jedoch
erfolglos. |
| 2009 |
Im August schlägt Renate Künast, Grünen Politikerin und ehemalige Landwirtschaftsministerin, mittels eines Stocks mehrfach kräftig auf den Kopf eines
soeben gefangenen, noch lebenden Fisches ein. Auch ein 7jähriger Junge, der beim Angeln geolfen hatte, "durfte" auf den immer noch lebenden Fisch einschlagen. Der Bundesverband Tierschutz e. V.
protestierte vehement und verurteilte diese grausame Tat aufs Äußerste. |
| 2009 |
Bundestagswahl im September 2009. Der BVT stellte den Wahlprogrammen der Parteien folgende Tierschutz-Wahlprüfsteine gegenüber:
-Verbandsklagerecht; Höhere Strafen bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz; Tötung von männlichen Küken; Amputation von Körperteilen; Kennzeichnung von Fertigprodukten nach Tierschutzkriterien;
Alternative Forschungsmethoden; Käfighaltung von Legehennen; personelle Ausstattung.
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| 2009 |
Der Bundesverband Tierschutz e. V. schließt sich im September der "Bürgerinitiative Weserbogen" im Kampf gegen eine geplante Ziegenfabrik in
Niedersachsen, die größte in Europa, an. Die Firma Petri will 7.500 Ziegen und etwa 12.000 Lämmer auf der ehemaligen Landesdomäne Heidbrink in Massentierhaltung aufstallen. Der Kampf hat
begonnen. |
| 2009 |
Die Vorsitzende des BVT, Prof. Dr. Astrid Funke, hatte am 8. Oktober 2009 ein umfangreiches Radiointerview zum Thema "Illegaler Welpenhandel". Sie nahm
dies zum Anlass, auf den jahrzehntelangen Protest des Bundesverbandes Tierschutz e. V. gegen diese Tierquälerei hinzuweisen. Prof. Funke verwies sowohl auf den tierschutzrechtlichen Aspekt als auch
auf die tierquälerischen Machenschaften sogenannter organisierter Händler hin. Wichtige Hinweise über eigene Handlungsmöglichkeiten dem Massengeschäft Einhalt zu gebieten, hatte sie ebenso im
Einzelnen erläutert |