Gütesiegel

Gänsehaltung mit BVT-Gütesiegel

Gänsehaltung mit BVT-Gütesiegel

Gewinnung von Fleisch und Daunen im Einklang mit dem Tierschutz

Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ hat schon früh erkannt, dass Skandale in der Tierhaltung die Verbraucher zwar verunsichern, aber nicht grundsätzlich vom Fleischverzehr abhalten. „Es liegt nicht in unserer Macht“, sagt der Vorsitzende des BVT, Dr. Gerd Gies, „jeden Bundesbürger zum Vegetarismus oder Veganismus zu bekehren. Aber wir können dafür sorgen, dass das Fleisch und weitere Produkte von Tieren, die angeboten werden, aus artgerechter Aufzucht stammen.“
Für mehr Tierschutz und Verbrauchersicherheit hat der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ schon 1995 die Zusammenarbeit mit der Firma. Eskildsen gesucht und zunächst die Dithmarscher Gänse mit dem Tierschutzsiegel ausgezeichnet. Kernstück der Haltungsanforderungen ist die Weidehaltung mit 15 qm Auslauf pro Gans.

2014 wurde das Gütesiegel auch für die „Saxen-Gans“, die ausschließlich auf dem Betrieb der Eskildsen GmbH in Wermsdorf gehalten wird, vergeben. „Der Betriebswirt Lorenz Eskildsen hat mit seiner Gänsezucht in Sachsen ein geschlossenes System aus Brüterei, Aufzucht und Schlachtung realisiert, wie wir es uns für die Haltung vieler Tiere in der Landwirtschaft wünschen würden“, so Dr. Gerd Gies. „Es werden aus der eigenen Gänselinie Küken auf dem Hof mit seinen weitläufigen Weideflächen aufgezogen, artgerecht in Herden gehalten und später in dem ebenfalls betriebseigenen Schlachthof schonend verarbeitet.

Ergänzend zu dem Tierschutzsiegel für das Gänsefleisch haben sich der BVT und Firmeninhaber Lorenz Eskildsen entschlossen, auch die Produktion der Gänsedaunen in die Auslobung mit einzubeziehen. “Während die meisten Daunen leider noch tierquälerisch im Ausland durch Lebendrupf gewonnen werden“, erläutert Firmeninhaber Lorenz Eskildsen, „bleibt diese Tortur den „Saxen-Gänsen“ erspart. Ihre Federn werden erst nach der Schlachtung entfernt.“

750 Gramm Gänsefleisch verzehren die Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr. Die Nachfrage nach Gänsen im Lebensmittelhandel und Restaurants steigt nach dem Martinstag am 11. November bis zur Weihnachtszeit besonders an. „Das Tierschutzsiegel des BVT gibt den Verbrauchern die Sicherheit, dass sowohl die Dithmarscher Gänse als auch die „Saxen-Gänse“ unter hohen Tierschutzanforderungen aufwachsen durften“, so Dr. Gerd Gies abschließend. „Wir verstehen diese Zusammenarbeit als Impuls zur Förderung der artgerechten Haltung von Tieren in der Landwirtschaft und als Beitrag zu mehr Transparenz in der Lebensmittelproduktion für die Verbraucher.“

Die mit dem BVT-Tierschutzsiegel ausgezeichneten Dithmarscher Gänse werden über die Handelsketten Famila, Kaufhof, Globus, Metro, Selgros und Tegut vertrieben, die „Saxen-Gans“ ist ausschließ im Hofverkauf der Gänsezucht Wermsdorf und im angeschlossenen Restaurant zu erhalten.

Hinweis: Der Martinstag am 11. November eines jeden Jahres ist der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours. Seine Grablegung fand am 11. November 397 statt. Mit dem Martinstag verbinden sich in Mitteleuropa mehrere Bräuche, neben dem Martinszug und Martinssingen auch das Essen der Martinsgans.

 

 



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