Unsere Tierschutz Kampagnen

Interressiert das wirklich keine Sau?

Interressiert das wirklich keine Sau?

Landwirtschaftsminister Christian Meyer begrüßt BVT-Initiative

"Das ist eine wichtige Kampagne; ich wünsche viel Erfolg", sagte der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (rechts im Bild) zu Dr. Gerd Gies. Der Vorsitzende des Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT) besuchte auf der Grünen Woche (Januar 2016) den Stand des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Halle 20.

Der BVT hatte einen Tag vorher seine Kampagne "Der Ringelschwanz gehört mir!" gestartet, um die Bürger über dieses weitgehend unbekannte Thema zu informieren. Kern der Kampagne ist eine Petition an den Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, in der er aufgefordert wird, das Abschneiden der Ringelschwänze bei Schweinen zu verbieten.

Landwirtschaftsminister Meyer begrüßte auch deswegen die BVT-Kampagne, weil sie seine eigenen Anstrengungen in Niedersachsen untermauert. In Niedersachsen können Landwirte seit dem 1.12. 2015 eine Prämie von 16,50 Euro beantragen, wenn sie die Ringelschwänze ihrer Ferkel unangetastet lassen. Allerdings wird die sogenannte Ringelschwanzprämie nur gezahlt, wenn mindestens 70% des Schweinebestandes des Antragstellers unversehrte Schwänze aufweist.

Für seinen "Tierschutzplan Niedersachsen", der neben dem Verzicht des Schweineschwanzkupierens weitere Haltungsverbesserungen bei landwirtschaftlich genutzten Tieren vorsieht, überreichte Dr. Gerd Gies dem Landwirtschaftsminister ein Stoffschwein als Symbol für die gemeinsame politische Zielsetzung hinsichtlich des Schweinewohls. Selbstverständlich hat dieses Schwein einen Ringelschwanz und ist damit der Hoffnungsträger für seine lebenden Artgenossen.

Foto: Kai Horstmann

Die Petition können Sie hier mitzeichnen:

www.ringel-schwanz.de

 

15. Januar 2016 in Berlin

15. Januar 2016 in Berlin

BVT startet seine Ringelschwanz-Kampagne

Berlin, 15.01.2016. Zeitgleich mit der Eröffnung der Grünen Woche hat der Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT) seine Kampagne "Der Ringelschwanz gehört mir!" direkt vor der Messe gestartet. Für die in die Messehallen strömenden Besucher war die Aktion vor dem auffälligen Infomobil, das plakativ auf das Ferkelleid in den Schweineställen verweist, ein absoluter Hingucker.

"Kaum ein Verbraucher weiß", erklärte Dr. Gerd Gies, Vorsitzender des BVT, den Medienvertretern und hinzugetretenen Messebesuchern den Hintergrund der Kampagne, "dass den Ferkeln der Ringelschwanz abgeschnitten wird." Das Ungeheure dabei: Dieser brutale Akt, ohne Betäubung durchgeführt, geschieht routinemäßig in der konventionellen Schweinehaltung, bundesweit und verstößt gegen geltendes EU-Recht und das deutsche Tierschutzgesetz.

So wird Millionen Ferkeln in Deutschland "vorsorglich" der Schwanz kupiert, damit sie sich, gestresst durch die artwidrigen Bedingungen in der industriellen Schweinemast, nicht an den Ringelschwänzen ihrer Artgenossen verbeißen. "Das ist ein fortgesetzter Rechtsverstoß, den wir nicht länger hinnehmen können und dürfen", bekräftigte Dr. Gies.

Ziel der Kampagne ist die Umsetzung des geltenden EU-Rechts. "Mittels einer Petition fordern wir den Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf, das Abschneiden der Ferkelschwänze bundesweit zu verbieten - und zwar ohne Ausnahmeregelungen und Sonderwege", stellte der BVT-Vorsitzende klar.

Weil das Thema so dringlich ist, schickt der Verband zwei Tage lang ein Kampagnenmobil durch die Hauptstadt. Wie schon heute wird auch am morgigen 16. Januar ein Infomobil durch die Innenstadt, das Regierungsviertel und weitere Stadtbezirke fahren und die Berliner über die Kampagne informieren.

Auf der BVT-Kampagnenseite http://www.ringel-schwanz.de kann die Petition schon jetzt unterzeichnet und einzelne Kampagnen-Elemente bestellt werden. Dazu gehören u.a. ein weithin sichtbarer Aufhänger für Türen oder Fahrradlenker, der für die Beteiligung an der Petition wirbt.

Das Infomobil ist am 15. und 16. Januar von 9.00 Uhr bis 17. 00 Uhr in ganz Berlin unterwegs.

Die Petition können Sie hier mitzeichnen:

www.ringel-schwanz.de

 



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