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Unsere aktuellen Tierschutz-Themen

Mit einer Übergangsfrist von acht Jahren:

Mit einer Übergangsfrist von acht Jahren:

Abschaffung Kastenstand im Deckbereich

Der Bundesrat entschied am 3. Juli über die Kastenstandhaltung von Sauen. Vorausgegangen waren monatelange Proteste von Tierschützern, die den Verordnungsentwurf von Julia Klöckner scharf kritisiert hatten. Die Bundeslandwirtschaftsministerin wollte den tierschutzwidrigen Kastenstand weitere 17 Jahre beibehalten und hätte damit das „Magdeburger Urteil“ von 2016 ignoriert. Die Richter hatten festgehalten, dass Sauen in Kastenständen die Möglichkeit gewährt werden müsse, ihre Beine im Liegen auszustrecken.  

Die Abstimmung heute ist ein Teilerfolg: Mit einer Übergangsfrist von acht Jahren wird die Kastenstandhaltung im Deckbereich abgeschafft, nicht jedoch im Abferkelbereich. Anstelle des engen Metallkäfigs sollen Sauen im Deckbereich künftig in der Gruppe gehalten werden, wobei jedem Tier maximal 5 Quadratmeter Platz zugestanden werden. Nur bei der künstlichen Besamung dürfen die Sauen dann noch kurzfristig fixiert werden.

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Tierschutz voranbringen

Tierschutz voranbringen

Organisationen legen Forderungskatalog vor

Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft haben sich der Bund gegen Missbrauch der Tiere, der Bundesverband Tierschutz, Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner, der Deutsche Tierschutzbund, PROVIEH und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz mit den zehn drängendsten tierschutzpolitischen Forderungen schriftlich an die Bundesregierung gewandt.

Die zehn Forderungen im Überblick

  1. Stopp von Lebendtiertransporten in Drittstaaten
  2. Gemeinsame Agrarpolitik – Tierschutzmaßnahmen als öffentliche Leistung
  3. Verpflichtende Haltungskennzeichnung für Fleisch- und Milchprodukte
  4. „Tierschutz-TÜV“: Prüf- und Zulassungsverfahren einführen
  5. EU-einheitliche verpflichtende Haltungsvorgaben für Tiere
  6. Unversehrtheit durchsetzen und invasive Eingriffe sanktionieren
  7. EU-weites Verbot der Haltung von Wildtieren in Zirkusunternehmen einführen
  8. Wildtierhandel beenden – Zoonosen bekämpfen
  9. Tierversuche: einen systematischen Ausstiegsplan ausarbeiten
  10. EU-weites Kennzeichnungs- und Registrierungssystem für Hunde und Katzen

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Invasive Arten

Invasive Arten

Rotwangen-Schmuckschildkröten im Tierheim Wesel

Tierheim Wesel, 13. Juli 2020. Sobald es warm wird, gehen sie auf Partnersuche – und wenn der Teich nicht entsprechend mit einem Zaun gesichert ist, verlassen die Rotwangen- und Gelbwangen-Schmuckschildkröten häufig ihr Zuhause. In Hochzeiten werden bis zu zehn Tiere in der Woche im Tierheim Wesel abgegeben, die auf ihrer Wanderschaft auf der Straße oder in freier Natur aufgegriffen wurden.

Doch eigentlich dürfte so etwas gar nicht passieren, denn die in Nordamerika beheimatete Rotwangen-Schmuckschildkröte gehört zu den sogenannten invasiven Arten, für die besonders restriktive Maßnahmen gelten.

„Invasive Arten“, sagt Mareike van Hermert von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Wesel, „sind gebietsfremde Tiere und Pflanzen, die aus anderen Herkunftsländern stammen, und für unsere heimischen Arten zur Gefahr werden.“

Um die Verdrängung von heimischen Tieren und Pflanzen durch gebietsfremde zu verhindern, hat die EU 2016 eine Verordnung erlassen, die den Umgang mit invasiven Arten (Neobiota) in den Mitgliedsstaaten regelt. Auf der Unionsliste stehen aktuell 66 Tier- und Pflanzenarten. Sie dürfen nicht mehr in die EU eingeführt, gezüchtet, transportiert, gehandelt oder in die Natur entlassen werden (EU-Durchführungsverordnung 2019/126266).

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