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Widersprüchliche Vorgaben verunsichern

Widersprüchliche Vorgaben verunsichern

Bio-Geflügelhalter in Mecklenburg Vorpommern

Pressemeldung

Verunsicherung bei Bio-Geflügelhaltern in Mecklenburg-Vorpommern 

Gefährden widersprüchliche Vorgaben des Landes auch die Aufzucht männlicher Küken?

Anfang Februar verbot das Schweriner Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt ökologisch arbeitenden Geflügelhaltern aus Mecklenburg-Vorpommern, die Elterntiere der Bio-Legehennen ins Freiland zu lassen. Es bestünde ein ganzjähriges Risiko der Ansteckung durch überfliegende Wildvögel.

Doch nur wenige Wochen zuvor im Januar hatte dasselbe Ministerium eine gänzlich konträre Order erlassen: Alle Bio-Geflügelhalter seien aufgefordert, nicht nur ihren ökologisch gehaltenen Legehennen Auslauf zu gewähren, sondern eben auch den Elterntieren. Genau dies schreibt nämlich die EU-Ökoverordnung vor.   

Dieser offenkundige Widerspruch lässt nicht nur die Bio-Geflügelhalter verunsichert zurück, sondern alarmiert auch den Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT) über die Maßen: „Die widersprüchlichen Vorgaben gefährden die wirklich großen Fortschritte in der ökologischen Geflügelhaltung in Mecklenburg-Vorpommern“, kritisiert Dr. Gerd Gies.

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Staatliches Tierwohllabel: halbherzig und zu spät

Staatliches Tierwohllabel: halbherzig und zu spät

BVT kritisiert Tierwohllabel von Ministerin Klöckner

Berlin, 6. Februar 2019:  Heute hat  Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Kriterien für das freiwillige staatliche Tierwohllabel der Öffentlichkeit vorgestellt. Es basiert auf einem dreistufigen Verfahren, wobei  die Kriterien für die Eingangsstufe  nur geringfügig über dem gesetzlichen Standard liegen, Stufe zwei eine Zwischenlösung  und Stufe 3 das Premiumsegment darstellen. Die Teilnahme der landwirtschaftlichen Betriebe an dem Tierwohllabel ist freiwillig, die Markteinführung ist in einem  Jahr vorgesehen.    

„Mit der heutigen Verkündigung der Kriterien für das staatliche Tierwohllabel ist klar, dass Ministerin Klöckner nicht den Mut hat, die notwendige Trendwende in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu vollziehen. Die fehlende Verbindlichkeit des Labels, die geringen Tierschutzanforderungen der Eingangsstufe und  der zeitliche Vorlauf, bis die gekennzeichneten Produkte in den Regalen liegen, lassen die Bemühungen für mehr Tierschutz ins Leere laufen“, so die kritische Einschätzung von Dr. Gerd Gies, Vorsitzender des Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT).

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haehnlein-Projekt mit BVT-Siegel

haehnlein-Projekt mit BVT-Siegel

Aufzucht männlicher Küken fördern

Seit vergangenem Jahr ist ein Verfahren zur Marktreife gelangt, dass die Geschlechtererkennung im Ei neun Tage nach der Befruchtung ermöglicht - Tierschützer kritisieren die endokrinologische Methode, weil für Wissenschaftler unbestritten ist, dass spätestens ab dem 7. Bruttag Embryonen Schmerz empfinden. 

Anders die Infrarotspetroskopie: Hier kann schon ab 3. Tag mit Hilfe von Licht nachgewiesen werden, ob es sich um weibliche oder männliche Küken handelt. Dr. Styrie, Geschäftsführer des BVT: "Bei beiden Verfahren geht es im Kern um die unethische Unterscheidung zwischen lebenswert und nicht-lebenswert. Das lehnen wir ab. Wir fordern die Rückbesinnung auf die Zucht alter Rassen, deren weibliche und männliche Küken (Eier und Fleisch) genutzt werden können."

Die Erzeugergemeinschaft Fürstenhof zieht in seinem haehnlein-Projekt männliche Küken mit auf und legt die höheren Kosten auf den Eierpreis um. Für den BVT der richtige Weg - deshalb trägt das Projekt das BVT-Tierschutzsiegel.

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