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Großdemo in Berlin

Großdemo in Berlin

Wir haben die Agrarindustrie satt!

Aufruf zur 16. "Wir haben es satt!"-Demo am 17.01.2026
Haltung zeigen!
Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit

Wir leben in einem System, in dem die Agrarindustrie profitiert, während die bäuerliche und ökologische Landwirtschaft verliert.

Auf der einen Seite stehen Milliarden-Gewinne von Agrochemiekonzernen, Patente auf Saatgut und Investor*innen, die mit Ackerland spekulieren. Der Umbau der Tierhaltung stockt – und es gibt keine verpflichtende und umfassende Haltungskennzeichnung, obwohl sich die meisten Menschen für mehr Transparenz aussprechen. Die industrialisierte Tierhaltung heizt wiederum die Klimakrise weiter an: Das aktuelle Ernährungssystem ist weltweit für mehr als ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zugleich setzt die Agrarindustrie auf Gentechnik und vereinfachte Pestizidzulassungen – und gefährdet damit unsere natürlichen Lebensgrundlagen....

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Petition

Petition

Wölfe gehören nicht ins Jagdrecht

(Petitionstext) Gerade in diesem Moment plant die Bundesregierung, den Wolf ins Jagdgesetz aufzunehmen und seine aktive Bejagung zu ermöglichen. Begründet wird dies mit Herdenschutz und dem angeblich erreichten „günstigen Erhaltungszustand“.

Ein günstiger Erhaltungszustand rechtfertigt jedoch nicht automatisch eine Bejagung. Ein stabiles oder wachsendes Wolfsvorkommen ist kein Freibrief für Abschüsse. Zudem ist der Erhaltungszustand in Deutschland regional unterschiedlich:
Die Wolfspopulationen werden in eine atlantische und eine kontinentale Population unterteilt. Während die flächenmäßig kleinere, atlantische Population im Nordwesten Deutschlands nach den zugrunde liegenden Modellen als günstig gelten kann, ist die flächenmäßig größere, kontinentale Population davon noch weit entfernt (hier gibt es eine Karte über die geographische Lage: Karte BfN und hier die Verbreitungsgebiete des Wolfs: Karte Wolf) Dennoch meldete die Bundesregierung auch für diese einen günstigen Erhaltungszustand an die EU.

Herdenschutz bleibt unabhängig von einer Bejagung zwingend notwendig, da der Wolf ja nicht ausgerottet werden soll.
Bereits heute können sogenannte „Problemwölfe“ rechtssicher und zeitnah entnommen werden. Mit dem geplanten Bestandsmanagement würde jedoch eine reguläre Jagd eingeführt – mit einer Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober.

Studien deuten darauf hin, dass die Bejagung Rudelstrukturen destabilisieren kann und dadurch sogar mehr Nutztierrisse entstehen können. Aufgrund der großen Streifgebiete ist es außerdem kaum möglich, gezielt den tatsächlich verantwortlichen Wolf zu töten. Zudem hat die Anzahl von Übergriffen von Wölfen auf Weidetiere zwischen den letzten Monitoringjahren abgenommen (Quelle Wolfsmonitoring).

Wir fordern die Bundesregierung auf, den Wolf nicht ins Jagdgesetz aufzunehmen und stattdessen konsequent auf wirksamen Herdenschutz sowie die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten zu setzen.

 

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Aufruf zur Mitzeichnung

Aufruf zur Mitzeichnung

Videoüberwachung an Schlachthöfen

Bitte unterschreibt diese Petition: 

Videoüberwachung an Schlachthöfen

Benötigt werden 30.000 Unterschriften, fast 26.000 Menschen haben sich schon für eine Videoüberwachung an Schlachthöfen ausgesprochen. Die Petition endet am 17. Januar 2026!

Aus dem Petitionstext:

Wir, die Unterzeichner, fordern:

  1. Die lückenlose Überwachung der tierschutzrelevanten Bereiche in Schlachthöfen mit Videokameras. Die Veterinärämter kontrollieren diese Videos stichprobenweise. Dazu ist das Personal in den Veterinärämtern bedarfsgerecht aufzustocken.
  2. Einen tiergerechten Umgang mit den Tieren von der Verladung über den Transport bis hin zur Betäubung und Schlachtung. Die derzeitigen Vorschriften reichen sichtbar nicht aus, um einen leidfreien Umgang mit den Tieren zu gewährleisten.

Begründung

Das Urteil, wonach Tierrechtsaktivisten verurteilt wurden, weil sie Videos von Tierschutzverstößen veröffentlicht haben, zeigt, dass Tiere zu wenig Schutz haben und Gewinnmaximierung Vorrang hat. Die aufgedeckten Lücken im Tierschutz sind schnellstens zu schließen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, ÖDP Traunreut, Traunreut

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