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Unser Tierheim Wesel

Fragen rund um den Hund

Fragen rund um den Hund

Neue Angebote aus unserem Tierheim Wesel

Der zertifizierte Hundetrainer Daniel Patino bietet in regelmäßigen Abständen im Tierheim Wesel die Möglichkeit an, Fragen zum Thema "rund um den Hund" zu stellen. Das Ziel: Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu vermeiden, um ein weitgehend störungsfreies Zusammenleben zu ermöglichen.

Warum können Schwierigkeiten auftreten? U. a.  deswegen, weil der Mensch das Wesen und die Kommunikationsmöglichkeiten seines Hundes nicht ausreichend versteht. 

Daniel Patino unterstützt das Tierheim seit zwei Jahren als Hundetrainer und konnte in diesem Jahr seine Seminare aufgrund der Corona-Beschränkungen noch nicht anbieten. Jetzt geht es aber wieder los!

11. und 13. August, Beginn 18.00 Uhr im Tierheim, die Teilnahme ist auf zehn Personen beschränkt, die Gebühr kostet 10 Euro und die Anmeldung läuft über das Tierheim. Wie bei jedem Seminar spendet der Hundetrainer den Erlös dem Tierheim Wesel. Das Angebot richtet sich an alle Hundehalter oder solche, die es werden wollen. 

Ob eigener Hund oder Hund aus Tierschutz - Daniel Patino und sein Team werden sich Ihren Fragen widmen und gezielt auf Ihre Bedürfnisse eingehen.

Kleines Wunder im Tierheim Wesel

Kleines Wunder im Tierheim Wesel

Verwaiste Katzenmama adoptiert fremde Welpen

Tierheim Wesel, 27. Juli 2020. Eine alte Dame kommt ins Tierheim Wesel, sie weint. In ihrer Einkaufstasche liegen fünf Katzenbabys, kaum fünf Tage alt, die Augen geschlossen.

Sie habe den Wurf direkt an einer Straße gefunden, in der Nähe des Militärgeländes in Wesel, berichtet die aufgelöste Frau. Denn sie weiß, ebenso wie die entsetzten Tierheimmitarbeiter, dass die Kleinen nicht unabsichtlich so dicht an der Fahrbahn abgelegt wurden.

Doch diese mutterlosen Welpen sind nicht die einzigen, die heute den Weg ins Tierheim finden: Kurz vor ihnen wurde eine Katze abgegeben, augenscheinlich hatte sie gerade geworfen. Die Zitzen dick, rot und entzündet, das Team um Leiterin Gabi Wettläufer wollte gerade die tiermedizinische Behandlung des Milchstaus mit Medikamenten einleiten.

13 Kilometer liegen die Fundorte von entfernt; kaum vorstellbar, dass auf irgendeine Weise Mutter und Babys getrennt wurden oder sich durch einen Unglücksfall verloren haben könnten. „Wir versuchen der Mutter die Kleinen anzulegen“, sagt Gabi Wettläufer zu ihrem Team – und nun beginnt eine Zeit des Bangens. Durchaus könnte die Katze die fremden Welpen nicht nur ablehnen, sondern sogar töten. Alle zehn Minuten schauen die Mitarbeiter nach den sechs Tieren in der Box.

Und dann geschieht das Wunderbare: Die Mama adoptiert die verwaisten Katzenbabys. „Das sind die wirklich schönen Momente im Tierschutz“, sagt die Tierheimleiterin erleichtert. Die neue Mama hat genug Milch für die Geschwister und wird ihnen damit einen guten Start ins Leben ermöglichen. Nach der ersten Impfung, also ungefähr im Alter von zehn Wochen, werden die Jungkatzen vermittelt, ebenso die dann kastrierte Mutterkatze.

Das Tierheim Wesel (Träger Bundesverband Tierschutz) freut sich über Interessenten für diese und alle weiteren Katzen und bittet herzlich um Unterstützung in der Versorgung der Tiere. Corona-bedingt sind in diesem Jahr alle Veranstaltungen ausgefallen, auch das Pfötchen-Cafe hat noch geschlossen. Jede Spende wird nun gebraucht.

Veranstaltungshinweis: Am Sonntag, den 16. August ab 11 Uhr, spielen die Pils’n Buam im Biergarten Wesel. Die Hälfte des Kartenerlöses kommt dem Tierheim zugute. Die Karte kostet fünf Euro. 750 Karten stehen zur Verfügung – je mehr verkauft werden, desto größer die Hilfe für das Tierheim.  Kartenverkauf: https://www.facebook.com/Tierheim-Wesel-248033125240272/   

 

Invasive Arten

Invasive Arten

Rotwangen-Schmuckschildkröten im Tierheim Wesel

Tierheim Wesel, 13. Juli 2020. Sobald es warm wird, gehen sie auf Partnersuche – und wenn der Teich nicht entsprechend mit einem Zaun gesichert ist, verlassen die Rotwangen- und Gelbwangen-Schmuckschildkröten häufig ihr Zuhause. In Hochzeiten werden bis zu zehn Tiere in der Woche im Tierheim Wesel abgegeben, die auf ihrer Wanderschaft auf der Straße oder in freier Natur aufgegriffen wurden. Doch eigentlich dürfte so etwas gar nicht passieren, denn die in Nordamerika beheimatete Rotwangen-Schmuckschildkröte gehört zu den sogenannten invasiven Arten, für die besonders restriktive Maßnahmen gelten.

„Invasive Arten“, sagt Mareike van Hermert von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Wesel, „sind gebietsfremde Tiere und Pflanzen, die aus anderen Herkunftsländern stammen, und für unsere heimischen Arten zur Gefahr werden.“

Um die Verdrängung von heimischen Tieren und Pflanzen durch gebietsfremde zu verhindern, hat die EU 2016 eine Verordnung erlassen, die den Umgang mit invasiven Arten (Neobiota) in den Mitgliedsstaaten regelt. Auf der Unionsliste stehen aktuell 66 Tier- und Pflanzenarten. Sie dürfen nicht mehr in die EU eingeführt, gezüchtet, transportiert, gehandelt oder in die Natur entlassen werden (EU-Durchführungsverordnung 2019/126266).

Zu den als invasiv gelisteten Arten zählen u.a. Waschbär, Nutria, Marderhund, Bisam und eben auch die Rotwangen- und Gelbwangen-Schmuckschildkröte. „Werden diese gebietsfremden Tiere ausgesetzt oder so gehalten, dass sie in die Natur entweichen können, reduzieren sie das bestehende Nahrungsangebot, vermehren sich rasant und führen so zur Verdrängung, schlimmstenfalls zur Auslöschung, anderer (unterlegener) Arten“, erklärt Mareike van Hemert.

Um eine mögliche Veränderung des Ökosystems durch das Ansiedeln von Neuzugängen zu verhindern, verbietet die EU-Verordnung u.a. die Zucht, den Handel und das Entlassen in die Natur. Privathalter dürfen ihre Tiere bis zum natürlichen Lebensende versorgen, nicht jedoch weitergeben oder in Feld, Wald und Gewässern aussetzen.

„Das Problem ist“, sagt Tierheimleiterin Gabi Wettläufer, „dass Rotwangen- und Gelbwangen-Schmuckschildkröten trotz des Verbots verkauft werden und viele Tierbesitzer gar nicht wissen, dass sie sich eine invasive Art ins Haus geholt haben.“ Wer die Anschaffung von Schmuckschildkröten erwägt, sollte, so der dringende Rat der Leiterin des Tierheims Wesel, in Auffangstationen und Tierheimen nachfragen. Und sich grundsätzlich darüber informieren, ob die angebotenen Tiere als Neobiota auf der Unionsliste (s.oben) geführt werden.

„Wir dürfen auch Tiere, die zu den invasiven Arten zählen, an Privat abgeben, wenn die Tiere ausbruchssicher und natürlich artgerecht gehalten werden“, so Gabi Wettläufer. Darüber hinaus ist das Tierheim Wesel nicht auf die Haltung Wasserschildkröten eingerichtet, muss die Tiere also provisorisch unterbringen und freut sich über jede zügige Vermittlung.

Rotwangen-Schmuckschildkröten werden durch eine Umzäunung der Teiche von Ausflügen in die Natur abgehalten. Das Tierheim berät gerne, wie Gehege und Teiche gesichert werden müssen, damit die die Tiere nicht entweichen können.

Rudi und Porky

Rudi und Porky

haben ihre Köfferchen gepackt...

…und leben jetzt auf dem Gnadenbrothof Garscha e.V. im Hunsrück

 

Tierheim Wesel, 16. Mai 2020. Die Abfahrt von Porky und Rudi sieht das Tierheimteam mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Wir freuen uns natürlich riesig, dass die Sauen ein schönes und artgerechtes Zuhause im Hunsrück bekommen“, sagt die gelernte Tierpflegerin Daniela Möllmann, „aber die beiden sind uns natürlich ans Herz gewachsen.“

300 Kilometer Fahrt haben die beiden Schweine mit dem Tierheim-Hausmeister Hans Nordmann am vergangenen Freitag zurückgelegt, bis sie dann endlich ihre Transportbox verlassen konnten. Petra von Kopp, die Leiterin des Gnadenbrothofes Garscha e.V., hatte sofort ihre Hilfe zugesagt, als sie den Fernsehbeitrag im WDR über die Schweine sah, die nach wochenlangen Bemühungen des Tierheims Wesel noch immer keine Unterkunft auf Lebenszeit hatten. Über 70 gerettete Tiere erhalten im Hunsrück ihr Gnadenbrot, einzig finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Neben Porky und Rudi werden auf dem Hof Esel, Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner, Hunde und Katzen versorgt. Ohne die Unterstützung von Tierfreunden, die sich an den laufenden Kosten, u.a. für Futter, Tierarzt, Hufschmied, Medikamenten, Strom, Wasser und vielem mehr, beteiligen, könnte Petra von Knopp nicht so vielen Tieren helfen, wie sie es in der Vergangenheit bereits getan hat.

Und dann hat sie nicht eine Sekunde gezögert, als sie den Hilfeaufruf des Tierheims Wesel im WDR vor zwei Wochen sah. Der Bundesverband Tierschutz e.V., dem das Tierheim in Wesel gehört, übernimmt unterstützend für die beiden Glücksschweine eine monatliche Futterpatenschaft.

Weil die Sauen sich so mutig durch ihr Leben geschlagen haben – von der Flucht vom Transporter über das Versteck am Weseler Ausee und Aufenthalt im Tierheim bis hin zum Umzug in den Hunsrück – hat die Tierschützerin ihnen Namen von starken, historischen Frauengestalten gegeben. Kriemhild und Kunigunde sollen, sobald sie sich eingelebt haben, mit drei männlichen Hängebauchschweinen in einem größeren Freilauf vergesellschaftet werden. Die Eber sind schon ganz neugierig auf den weiblichen Zuwachs.

Wenn Sie Kontakt zum Gnadenbrothof aufnehmen und mehr über die Arbeit der Tierschützer dort erfahren möchten, dann informieren Sie sich im Internet unter www.gnadenhof-garscha.de.

 

 

Pressemeldung

Pressemeldung

Tierheim bestürzt über toten Fundhund

 Tierheim Wesel, 11. Mai 2020. Am Samstag brachten die Tierretter e.V. einen gesundheitlich schwer angeschlagenen Fundhund ins Tierheim Wesel. Zwei Tage später stirbt der geschwächte Rüde. Das Tierheim ist sehr bestürzt; das Team um Gabi Wettläufer hatte alles versucht, um den Hund zu helfen.

Was war geschehen? Der Hund war vor zwei Tagen auf der Konrad Duden-Straße in Wesel gefunden und von den Tierrettern e.V. dem Tierheim Wesel übergeben worden. Der Hund, schon äußerlich mit verfilztem Fell, langen Krallen und schlechten Zähnen, sehr verwahrlost wirkend, konnte kaum laufen. Sein linkes Bein war entzündet, stellte der umgehend hinzugezogene Tierarzt fest. Auch die Augen und Ohren waren entzündet und sein allgemeiner Zustand besorgniserregend.

Der Hund nahm kein Futter an, wurde am Sonntag noch einmal dem Tierarzt vorgestellt – und dem Tierheimteam war klar, dass dieser Neuzugang sehr aufmerksam betreut und intensiv aufgepäppelt werden musste.

Doch leider waren alle Bemühungen vergeblich – der Hund starb am Montag.

Können Sie dem Tierheim durch Ihre Beobachtung helfen? Wer hat diesen Hund schon einmal gesehen und kennt möglicherweise seine Besitzer? Das Tier war nicht gechipt und nach dem Zahnstatus zu schließen, schon älter. Wer hielt bis vor kurzem einen Hund und hat jetzt keinen mehr?  

Vielleicht wurde der schwache Hund auch zum Sterben ausgesetzt? Wenn das Tierheim einen Hinweis auf die Besitzer bekommt, stellt die Leiterin Gabi Wettläufer Strafanzeige. Der Zustand des Hundes war so schlecht, dass ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt.       

Kontakt zum Tierheim Wesel: 0281-566 99 und info@tierheim-wesel.de

in Corona-Zeiten

in Corona-Zeiten

Was sich jetzt für unser Tierheim Wesel ändert

Die Bedrohung durch Covid-19 hält die Welt in Atem – und hat auch im Tierheim Wesel zu Einschränkungen geführt.  

 „Üblicherweise konnten wir unsere fünf Schweine mit Lebensmitteln füttern, die wir kostenlos von Aldi und Real abholen durften. Nach der verhängten Kontaktsperre geht das nicht mehr; wir müssen also Obst und Gemüse zukaufen“, erklärt die Tierheimleiterin. Auch die Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen ist massiv zurückgefahren. „Die meisten Helfer arbeiten in systemrelevanten Berufen, andere wieder gehören aus Altersgründen zu der gefährdeten Generation“, so Gabi Wettläufer. Und so muss das Tierheimteam mit drei bis vier Mitarbeitern die Arbeit bewältigen, die sich sonst mehrere Hände teilen.

Das Gassigehen mit den Hunden bleibt in diesen kritischen Wochen ebenfalls nur sehr wenigen Menschen vorbehalten. „In der aktuellen Situation können keine neuen Hundespaziergänger zu uns kommen“, begründet die Tierheimleiterin die Absage, wenn Menschen telefonisch ihre Hilfe anbieten, die Hunde bewegen zu wollen. Vier Ehrenamtliche, die seit Jahren das Tierheim als Gassigänger unterstützen, haben eine Passierbescheinigung, um die sich Gabi Wettläufer beim Ordnungsamt bemüht hat.

Während jeder Tag aufs Neue von Corona und seinen Auswirkungen auf das tägliche Leben beherrscht wird, bringen die Katzen bereits ihren ersten Nachwuchs zur Welt. „Wir haben am Wochenende die erste Geburt gehabt“, sagt Gabi Wettläufer und weiß, dass diesen vier Katzenbabys in Kürze viele weitere folgen werden. Wenn in den nächsten Wochen die Vermittlung der Tiere – situationsbedingt – weiter stagniert, dann wird das Tierheim in absehbarer Zeit an seine Kapazitätsgrenzen stoßen.

Derzeit warten 19 Hunde, 40 Katzen und mehrere Kleintiere auf ein Zuhause. Prekär ist auch, dass sich kein Interessent für die beiden Hausschweine findet. „Wir sind im Grunde schon mit der Unterbringung der drei Hängebauchschweine räumlich überfordert“, beschreibt Gabi Wettläufer das knappe Platzangebot im Tierheim. Als nun die beiden Ferkel Anfang des Jahres dazu kamen, musste improvisiert werden. Porky und Rudiline wohnen noch in einem kleinen Holzhaus, doch die beiden Freunde werden mit jedem Tag größer. Deswegen bittet das Tierheim inständig um Unterstützung.

„Helfen Sie uns durch diese harten Zeiten“, bittet die Tierheimleiterin. Wer Sachspenden abgeben möchte, kann sie vor den Tierheimeingang stellen – und wer sich für einen Schützling interessiert, darf auch weiterhin das Tierheim nach Absprache alleine oder mit der Familie besuchen. Wer einen Platz für die beiden Schweine hat, sollte sich bitte telefonisch melden. „Und wenn Sie Reis oder Nudeln übrig haben, machen Sie unseren Tieren eine große Freude“, sagt Gabi Wettläufer mit Blick auf Wotan und andere futtermittelsensible Tiere.   

Unser Tierheim Wesel erreichen Sie zu den Öffnungszeiten und jederzeit auf www.tierheim-wesel.de

Marla sucht Sie

Marla sucht Sie

Haushalt ohne Kinder ist Vermittlungs-Voraussetzung

Kontakt: Marla lebt aktuell in 46562 Voerde.
Wenn Sie Marla kennenlernen möchten, melden Sie sich bitte unter der 0173/ 8900471.

Und das sagen ihre Besitzer über Marla:

Marla ist ein Weimaraner-Schäferhund-Mischling, im November 2013 geboren, 60 cm groß und 24 kg schwer.
Leider kommt sie mit unserem Nachwuchs nicht zurecht, daher haben wir uns schweren Herzens entschlossen, ein neues Zuhause für sie zu suchen.

Marla ist eine agile Hündin, die gerne lange Spaziergänge unternimmt, aber auch keine Probleme hat, wenn die Spaziergänge mal kürzer ausfallen, weil das Wetter nicht passt. Sie hört gut draußen, ist abrufbar, und es macht eine Menge Spaß mit ihr zu arbeiten. Sie ist bei der Arbeit mit ihrem Menschen voll bei der Sache. Mantrailen liebt sie und auch ZOS findet sie super; mit Nasenarbeit generell kann man sie sehr gut auslasten.

Mit anderen Hunden ist sie grundsätzlich verträglich und geht auch im großen Rudel spazieren. Sie duldet auch in ihrem Zuhause andere Hunde, braucht diese aber nicht, um glücklich zu sein, und ich denke ein Zuhause als Einzelprinzessin wäre ihr lieber. Katzen hat sie zum Fressen gern, diese sollten daher nicht im neuen Zuhause vorhanden sein.

Marla kann, bei entsprechender Auslastung, gut bis zu 7 Stunden alleine bleiben. Autofahren ist nicht ihre Lieblingsbeschäftigung, und sie teilt dies in den ersten Minuten durch Gejanke mit, beruhigt sich dann aber schnell. Aufgrund ihrer Rasse ist Jagdtrieb vorhanden, dieser hält sich aber in Grenzen, so dass sie gut ableinbar ist. Kleintiere sollten daher jedoch besser nicht oder separiert im neuen Zuhause sein.
Ansonsten ist sie im Haus sehr ausgeglichen und ein angenehmer Begleiter. Sie kuschelt gerne und manchmal glaubt sie auch, dass sie ein kleiner Schoßhund ist und versucht einem, auf den Schoß zu krabbeln.

Jetzt zu Marlas komplizierter Seite:
Sie pöbelt an der Leine andere Hunde, LKWs, Traktoren, Autos mit Anhängern, Busse und ähnlich große Gefährte an. Daher sollte man körperlich in der Lage sein, sie in diesen Situationen halten zu können.
Außerdem wurde bei den kürzlich stattfindenden Tierarztuntersuchungen festgestellt, dass sie eine Schilddrüsenunterfunktion hat. Diese wird aktuell medikamentös eingestellt. Aufgrund der Schilddrüsenunterfunktion kann es auch sein, dass die oben beschriebene Pöbelei im Moment nicht trainierbar ist. Wir glauben, dass Marla in diesen Situationen wieder ansprechbar und somit auch trainierbar wird, wenn sie medikamentös eingestellt ist.
Außerdem hat sie mehrere Futtermittelunverträglichkeiten, weshalb nur Pferdefleisch gefüttert werden kann, ansonsten bekommt sie sofort Durchfall.

Wir suchen daher Menschen mit Herz, Hundeerfahrung und ohne kleine Kinder (Kinder ab 13/14 Jahren, die wissen wie man mit einem Hund umgeht, sollten kein Problem darstellen), die einem sportlichen Hund ein Zuhause geben wollen.

Lebensplatz gesucht

Lebensplatz gesucht

Wir schenkt zwei Schweinen ein gutes Zuhause?

Hallo! Wir heißen Porky und Rudiline und sind im Januar beim Verladen auf einen Tiertransporter in Wesel entwischt. Wir haben uns dann auf Ausee versteckt und wurden Tage später eingefangen. Uns wurden die Ohrmarken entfernt, offenbar stammen wir aus einer illegalen Zucht.

Jetzt wohnen wir im Tierheim Wesel, alles super nett da, die Leute, das Holzhaus mit Stroh und leckerem Obst und Gemüse als Extraration. Doch wir müssen raus: Das Tierheim hat nicht so viel Platz und versorgt schon drei Schweine. Wer kann uns aufnehmen und uns einen Lebensplatz schenken? Kontakt im Tierheim www.tierheim-wesel.de

Ein bischen außerirdisch

Ein bischen außerirdisch

Alf, der chinesische Schopfhund

Ein bischen außerirdisch

Alf, der chinesische Schopfhund

„Er wurde im Badezimmer gehalten und ich habe ihn aus seinem Elend herausgeholt“, erklärt die Frau den Tierheimmitarbeitern. Dabei hat sie einen Hund, der in den seltensten Fällen in Tierheimen landet: einen chinesischen Schopfhund.

Für Tierschützer eine Qualzucht, weil der haarlose Hund schutzlos der Sonne ausgesetzt ist und im Winter (je nach Haltung und Entwicklung) ohne sein schützendes Fell erbärmlich friert – für Fans jedoch eine Schönheit. Auch Alf, wie das Tierheim Wesel den verschmutzten Neuzugang nennt, hat die „Vorzüge“ seiner Rasse: Kein Fell, Haarbüschel auf dem Kopf und an der Rute, gekrönt von einem grimmigen Blick. Allerdings ist der fünf Jahre alte Rüde nicht aufgrund der  Zuchtirritation grimmig, sondern weil er – laut Frau – in einem Badezimmer leben musste und auch sonst nicht gut behandelt wurde.

Ihm fehlen die Zähne im Oberkiefer, die anderen sind so schlecht, dass der Tierarzt sofort die Schlussfolgerung zieht, dass Alf über lange Zeit mangelernährt sein könnte, auch wenn schlechte Zähne typisch für die Rasse sein sollen. Außerdem sind seine Ohren entzündet. Doch abgesehen von diesen äußerlichen Beschwerden ist der Hund gesund und zeigt dem Tierarzt warnend seine letzten intakten Zähne. „Männer lehnt Alf ab; wahrscheinlich hat er schlechte Erfahrungen gemacht“, erklärt Tierheimleiterin Gabi Wettläufer sein Verhalten. Mit Frauen klappt es sehr viel besser, obwohl auch seine „Retterin“ ihn schon nach zwei Tagen wieder im Stich ließ. Der Vermieter verbot die Haltung, so gab sie im Tierheim den Abgabegrund an. Alle weiteren Erklärungen zur Herkunft von Alf bleiben allerdings nebulös: So kenne sie die Hundebesitzer kaum, wisse auch den Namen des Tieres nicht und könne sein Alter – fünf Jahre – nur ungefähr angeben.

Abgesehen von seiner geheimnisvollen Ankunft im Tierheim legt Alf schon nach einigen Tagen seine Ängstlichkeit ab und baut sich gewaltig vor größeren Artgenossen auf. Er bellt gerne laut, hoch und anhaltend, zeigt dafür aber schon, wie gut er das Laufen an der Leine beherrscht.

Für Alf, dessen Alter aufgrund des schlechten Gebisses für den Tierarzt nur vage zu vermuten ist, wünscht sich das Tierheimteam, dass die Menschen, die ihn aufnehmen, liebevoll und verantwortungsbewusst sind. Selbst wenn Alf auch nur vorübergehend im Badezimmer leben musste, bleibt eines eindeutig: Der Hund hatte bislang kein gutes Leben und soll es jetzt richtig gut haben.     

Unser Tierheim Wesel

Unser Tierheim Wesel

Seit über 30 Jahren praktischer Tierschutz

Das BVT-Tierheim liegt am Rande der Stadt Wesel. Es bietet Hunden, Katzen und Kleintieren ein vorübergehendes Zuhause.

Neben diesen vermittelbaren Schützlingen leben im Tierheim drei Hängebauchschweine, Hühner und scheue Katzen als Gnadenbrottiere. Wer sich mit einer Patenschaft am Unterhalt der Tiere beteiligen möchte, hilft uns sehr. 

Jedes Tier wird bei seiner Aufnahme tierärztlich untersucht und je nach Krankheitsbild behandelt. Die Abgabe der Tiere erfolgt mit einem Schutzvertrag und wird vom Tierheimteam verantwortungsvoll begleitet. Für die Vermittlung von Hunden bedeutet das, dass die Interessenten mehrmals ins Tierheim kommen und mit ihrem auserwählten Hund spazierengehen und ihn möglichst auch für "Schnuppertage" zu sich nach Hause nehmen. So soll vermieden werden, dass die Anschaffung unüberlegt geschieht und das Tier in Kürze wieder im Tierheim landet. 

Alle Tiere aus unserem Tierheim Wesel finden sie unter www.tierheim-wesel.de

 



Helfen Sie uns bei unserer Hilfe für den Tierschutz!

Nur zusammen können wir den
Tieren ein besseres Leben schenken!