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Unsere Tierschutz Kampagnen

BVT gegen Klöckner-Politik

BVT gegen Klöckner-Politik

"Tierschutz ist für die Tonne"

Warum protestiert der Bundesverband Tierschutz e.V. gegen  die Agrarpolitik von Julia Klöckner?

Weil

  • sich die Bundeslandwirtschaftsministerin der dringend notwendigen Neuorientierung der Agrarpolitik verweigert
  • die Bundeslandwirtschaftsministerin keine Weichen stellt, aus der tierquälerischen und klimaschädigenden Massentierhaltung auszusteigen
  • sich die Bundeslandwirtschaftsministerin der Agrarlobby beugt. Beispiele: Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration aufgehoben; Geheimtreffen mit Zirkusbranche; rechtswidriger Entwurf zur Haltung von Sauen im Kastenstand ˣ
  • die Bundeslandwirtschaftsministerin dafür verantwortlich ist, dass die Aussagen im Koalitionsvertrag zum Tierschutz bislang nicht eingehalten werden. Beispiele:
  1. bundeseinheitliches Prüf- und Zulassungsverfahren für serienmäßig hergestellte Tierhaltungssysteme bei Nutz- und Heimtieren. Mit diesem Haltungs-TÜV wäre Schluss mit Kleinstkäfigen für Hamster & Co – bis heute nur eine Absichtserklärung!
  2. Verzicht auf nicht-kurative Eingriffe bei Tieren. Betäubungsloses Abschneiden von Ferkelschwänzen, Ausbrennen von Rinderhörner, Kupieren von Schnäbeln etc. ist weiter Alltag in deutschen Ställen
  3. Schluss bis Mitte der Legislaturperiode mit dem millionenfachen Töten von Eintagsküken. Kenner der Materie haben stets gewarnt, dass die von der Politik favorisierte Methode der Geschlechter-Früherkennung im Ei bei der Anzahl der Eier nicht praxistauglich sein würde. Die Rückbesinnung auf das Zweinutzungshuhn mit Nutzung beider Geschlechter wird von Bio-Landwirten längst praktiziert
  4. Vorschläge zur Verbesserung des Tierschutzes in allen relevanten Bereichen wie z.B. Wildtier- und Exotenhaltung, Qualzuchten, Tierbörsen, Versandhandel mit lebenden Tieren, illegalem Tierhandel etc. – bis heute eine bloße Ankündigung
  5. Rücknahme des Verbots der betäubungslosen Kastration von Ferkeln. Dank dieses Kniefalls vor der Agrarlobby werden Ferkeln weitere zwei Jahre ohne Betäubung die Schwänze abgeschnitten.

 

Und diese Lösungen zeigt der Bundesverband Tierschutz auf: 

  • Überfällige Agrarwende einleiten und Ausstieg aus der Massentierhaltung vorantreiben ˣ
  • Die Intensivtierhaltung ist mitverantwortlich für den Klimawandel und beschert den artwidrig gehaltenen Tieren ein (kurzes) Leben voller Leid
  • Die Politik muss mit mutigen, couragierten Entscheidungen die Rahmenbedingungen für den Umbau der Landwirtschaft setzen und sich nicht länger zum Steigbügelhalter der Agrarlobby machen
  • Zentrales Steuerungselement muss die Neuverteilung der EU-Agrarsubventionen sein. Abkehr der Subventionierung von Großbetrieben mit Tausenden Tieren – stattdessen Förderung von Betrieben, die umweltschonend, tiergerecht und nachhaltig wirtschaften
  • Ein Verzicht auf flächengebundene Tierhaltung (Tieranzahl in Korrelation zum eigenen Futtermittelanbau). Somit würde der Futtermittelimport aus Südamerika (Abholzung Regenwälder) überflüssig werden und die Überdüngung der Böden mit einhergehender Nitrat-Anreicherung des Grundwassers unterbleiben
  • Die notwendige Veränderung in der Tierhaltung wird aufgrund der höheren Produktionskosten zu steigenden Preisen führen. Dieser Preisanstieg ist wichtig, um den Verbraucher/innen den Wert von tierischen Lebensmitteln wieder vor Augen zu führen. Wenn durch höhere Preise der Fleischverzehr sinkt, ist das – auch im Hinblick auf die menschliche Gesundheit – sehr zu begrüßen

 

 

 

 

 

Massentierhaltung frisst Klima

Massentierhaltung frisst Klima

Die neue Kampagne des Bundesverband Tierschutz e.V.

MASSENTIERHALTUNG FRISST KLIMA - mit diesem Slogan fordert der Bundesverband Tierschutz  Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, aus der Massentierhaltung auszusteigen.

Hier geht es zur Kampagnenseite und zur Petition

Interressiert das wirklich keine Sau?

Interressiert das wirklich keine Sau?

Landwirtschaftsminister Christian Meyer begrüßt BVT-Initiative

"Das ist eine wichtige Kampagne; ich wünsche viel Erfolg", sagte der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (rechts im Bild) zu Dr. Gerd Gies. Der Vorsitzende des Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT) besuchte auf der Grünen Woche (Januar 2016) den Stand des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Halle 20.

Der BVT hatte einen Tag vorher seine Kampagne "Der Ringelschwanz gehört mir!" gestartet, um die Bürger über dieses weitgehend unbekannte Thema zu informieren. Kern der Kampagne ist eine Petition an den Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, in der er aufgefordert wird, das Abschneiden der Ringelschwänze bei Schweinen zu verbieten.

Landwirtschaftsminister Meyer begrüßte auch deswegen die BVT-Kampagne, weil sie seine eigenen Anstrengungen in Niedersachsen untermauert. In Niedersachsen können Landwirte seit dem 1.12. 2015 eine Prämie von 16,50 Euro beantragen, wenn sie die Ringelschwänze ihrer Ferkel unangetastet lassen. Allerdings wird die sogenannte Ringelschwanzprämie nur gezahlt, wenn mindestens 70% des Schweinebestandes des Antragstellers unversehrte Schwänze aufweist.

Für seinen "Tierschutzplan Niedersachsen", der neben dem Verzicht des Schweineschwanzkupierens weitere Haltungsverbesserungen bei landwirtschaftlich genutzten Tieren vorsieht, überreichte Dr. Gerd Gies dem Landwirtschaftsminister ein Stoffschwein als Symbol für die gemeinsame politische Zielsetzung hinsichtlich des Schweinewohls. Selbstverständlich hat dieses Schwein einen Ringelschwanz und ist damit der Hoffnungsträger für seine lebenden Artgenossen.

Foto: Kai Horstmann

 

 

15. Januar 2016 in Berlin

15. Januar 2016 in Berlin

BVT startet seine Ringelschwanz-Kampagne

Berlin, 15.01.2016. Zeitgleich mit der Eröffnung der Grünen Woche hat der Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT) seine Kampagne "Der Ringelschwanz gehört mir!" direkt vor der Messe gestartet. Für die in die Messehallen strömenden Besucher war die Aktion vor dem auffälligen Infomobil, das plakativ auf das Ferkelleid in den Schweineställen verweist, ein absoluter Hingucker.

"Kaum ein Verbraucher weiß", erklärte Dr. Gerd Gies, Vorsitzender des BVT, den Medienvertretern und hinzugetretenen Messebesuchern den Hintergrund der Kampagne, "dass den Ferkeln der Ringelschwanz abgeschnitten wird." Das Ungeheure dabei: Dieser brutale Akt, ohne Betäubung durchgeführt, geschieht routinemäßig in der konventionellen Schweinehaltung, bundesweit und verstößt gegen geltendes EU-Recht und das deutsche Tierschutzgesetz.

So wird Millionen Ferkeln in Deutschland "vorsorglich" der Schwanz kupiert, damit sie sich, gestresst durch die artwidrigen Bedingungen in der industriellen Schweinemast, nicht an den Ringelschwänzen ihrer Artgenossen verbeißen. "Das ist ein fortgesetzter Rechtsverstoß, den wir nicht länger hinnehmen können und dürfen", bekräftigte Dr. Gies.

Ziel der Kampagne ist die Umsetzung des geltenden EU-Rechts. "Mittels einer Petition fordern wir den Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf, das Abschneiden der Ferkelschwänze bundesweit zu verbieten - und zwar ohne Ausnahmeregelungen und Sonderwege", stellte der BVT-Vorsitzende klar.

Weil das Thema so dringlich ist, schickt der Verband zwei Tage lang ein Kampagnenmobil durch die Hauptstadt. Wie schon heute wird auch am morgigen 16. Januar ein Infomobil durch die Innenstadt, das Regierungsviertel und weitere Stadtbezirke fahren und die Berliner über die Kampagne informieren.

Auf der BVT-Kampagnenseite http://www.ringel-schwanz.de kann die Petition schon jetzt unterzeichnet und einzelne Kampagnen-Elemente bestellt werden. Dazu gehören u.a. ein weithin sichtbarer Aufhänger für Türen oder Fahrradlenker, der für die Beteiligung an der Petition wirbt.

Das Infomobil ist am 15. und 16. Januar von 9.00 Uhr bis 17. 00 Uhr in ganz Berlin unterwegs.

 

 



Odin

Odin ist ein großer Herdenschutzhund - Mix


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