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Unerträgliche Klientelpolitik

Unerträgliche Klientelpolitik

Ferkel müssen weiter leiden

Zwei weitere Jahre Leiden für die Schweine-Bundestag beschließt Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration

Berlin, 30.11.2018: Mit der Mehrheit der Stimmen von CDU/CSU und der SPD wurde in der gestrigen Sitzung des Plenums die Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre  beschlossen. In der Konsequenz bedeutet dies die Legitimierung der Zufügung unsäglicher Leiden und Schmerzen für  40 Millionen männlicher Ferkel.

„Die Entscheidung der Regierungskoalition bedeutet nicht nur Rechtsbeugung, sie ist in unseren Augen ein noch nie dagewesener Kniefall der Politik vor den Interessen der Landwirtschaftslobby. Es geht hier ausschließlich um wirtschaftliche Aspekte“, so die Einschätzung von Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverbandes Tierschutz.

Nach dem Tierschutzgesetz wäre mit Beginn des Jahres 2019 nur noch die Betäubung unter Narkose, die Jungebermast oder die Impfung der Eber gegen den Ebergeruch zulässig gewesen. Da diese Verfahren mit Mehrkosten verbunden sind, die betäubungslose Kastration aber keine Zusatzkosten verursacht, sahen die Ferkelerzeuger ihren Berufsstand in Gefahr und mobilisierten ihre Interessensvertreter.  Mit Erfolg, wie sich gestern zeigte.

Der Bundeverband Tierschutz zeigt sich tief enttäuscht über die Klientelpolitik der Regierungsfraktion. „Wir hoffen nun auf die Länder, die im Rahmen einer Normenkontrollklage, die Rechtmäßigkeit der Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration überprüfen lassen können“,  so Styrie. 





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