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Paradigmenwechsel in der Forschungsförderung

Paradigmenwechsel in der Forschungsförderung

Tierversuche sind ethisch nicht zu vertreten

Anlässlich des internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April mahnt der Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT) einen überfälligen Paradigmenwechsel bei der Forschungsförderung an.

 Wie in den Jahren zuvor werden in Deutschland durchschnittlich ca. drei Millionen Tiere jährlich in Tierversuchen eingesetzt. Diese allein schon horrende Zahl  berücksichtigt nicht die Tiere, die der Vorratshaltung dienen - sie werden getötet, wenn sie für keine Versuche abgerufen werden.

Tierversuche sind mit unendlichem Leid, Schmerzen und Qualen für die Tiere verbunden. Dabei lassen sich die Ergebnisse kaum auf den Menschen übertragen. "Ethisch", sagt Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverband Tierschutz, "sind Tierversuche zu keinem Zeitpunkt zu rechtfertigen gewesen, aber erst jetzt nicht bei dem Forschungsstand, dem wir heute haben."    

"Anstatt an Tierversuchen festzuhalten und Unsummen zur Finanzierung grausamer Tierversuche im Bereich von Biomedizin oder Gentechnologie auszugeben, sollte die Bundesregierung die Weltspitze bei tierversuchsfreien Untersuchungsmethoden anstreben", formuliert Dr. Styrie die Auffassung des Verbandes. "Ein Umdenken - weg vom Tierversuch hin zur Erforschung von Alternativmethoden - würde dem Wirtschaftsstandort Deutschland besser zu Gesicht stehen, als wie bisher fragwürdige, ethisch nicht vertretbare Tierversuche zu fördern."   

 

 

 





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