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Appell vor Ostern

Appell vor Ostern

Kein Kaninchenbaby im Osternest

Der Bundesverband Tierschutz appelliert vor Ostern an die Verbraucher, keine lebenden Tiere zum Fest zu verschenken. Mit einem Kaninchenbaby im Osternest wollen viele Eltern ihre Kinder überraschen - doch die anfängliche Freude schlägt sehr häufig schon nach kurzer Zeit ins Gegenteil um.  

"Kaninchen stellen hohe Ansprüche an ihre Haltungsbedingungen, die ihnen Privathalter oft nicht bieten können oder wollen", sagt der BVT-Geschäftsführer Dr. Jörg Styrie. Die handelsüblichen Käfige sind für den Daueraufenthalt der bewegungsfreudigen Tiere nicht geeignet. In den flachen, kleinen und unstrukturierten Plastik- oder Holzbehausungen können sie weder ihrem ausgeprägten Bewegungsbedürfnis nachkommen, noch annähernd ihren natürlichen Bedürfnissen folgen.

"Kinder sind mit der Betreuung von Tieren ohne fachkundige Anleitung (durch Eltern oder ältere Geschwister) überfordert und verlieren dann schnell die Freude an ihnen", so Dr. Styrie. Die Folge: Die „Osterhasen“ werden in den Keller oder in ein unzureichendes Außengehege verbannt, in dem sie einsam und zur Bewegungslosigkeit verdammt ihr trauriges Leben fristen. Oder sie werden verschenkt, ausgesetzt oder ins Tierheim gebracht.

"Wenn Kinder sich sehnlichst ein Haustier wünschen, dann sollten Eltern dem Wunsch nur dann nachkommen, wenn alle Voraussetzungen für ein artgerechtes Umfeld (Möglichkeit zur Bewegung, Beschäftigung, Kommunikation mit Artgenossen etc.) geschaffen werden können", appelliert der BVT-Geschäftsführer an Familien. Im Tierheim Wesel, das vom BVT unterhalten wird, warten viele Kaninchen auf ein schönes Zuhause.   

Weiter weist der Bundesverband Tierschutz vor Ostern darauf hin, dass gefärbte Eier weder aus dem Freiland- noch aus Bodenhaltung stammen, sondern von Tieren gelegt wurden, die in ausgestalteten Käfigen leben. "Kaufen Sie bitte nur Eier aus artgerechten Haltungsbedingungen und beachten Sie den Eiercode", sagt Dr. Jörg Styrie.

Die erste Ziffer auf dem Ei steht für die Haltungsform.

0 = Biohaltung

- Im Stall werden pro qm höchstens 6 Hennen gehalten

- Stall hat Sitzstangen und ist zu mindestens 1/3 Stallfläche mit Stroh, Holzspänen oder Sand eingestreut

- Tiere haben Auslauf; jeder Henne steht mindestens 4 qm Fläche dabei zu

- Futter nur aus ökologischem Landbau

1= Freilandhaltung

Unterschiede zu oben nur bei diesen Punkten:

- Es dürfen 9 Hennen pro qm im Stall gehalten werden, und das Futter muss nicht Bio-Qualität aufweisen

2= Bodenhaltung

- Hennen leben in geschlossenem Stall. 9 Tiere auf mindestens 1qm Bodenfläche

- 1/3 eingestreute Stallfläche

- Nester auf mehreren Etagen zur Eiablage

3= Käfighaltung

- Seit 2012 EU-weit: Haltung nur noch in sog. ausgestaltetem Käfig. Die Käfigfläche muss pro Tier 0,075qm betragen, die Käfighöhe mindestens 50 cm

- Legenester, Einstreu, Sitzstangen

 

 

 





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