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Bundesrat lehnt Tierschutz-Zirkusverordnung ab

Bundesrat lehnt Tierschutz-Zirkusverordnung ab

Bundesverband Tierschutz erleichtert über Abstimmungsergebnis

Mit großer Spannung hat der Bundesverband Tierschutz auf das Ergebnis der heutigen Abstimmung im Bundesrat gewartet. Würde die Länderkammer die völlig unzureichende Tierschutz-Zirkusverordnung von Julia Klöckner ablehnen oder zustimmen?

„Wir sind so froh“, erklärt der BVT-Geschäftsführer Dr. Jörg Styrie, „dass der Bundesrat diesen mangelhaften Verordnungsentwurf verworfen hat.“ Mehrere Tier- und Naturschutzverbände hatten in detaillierten Stellungnahmen dargelegt, woran die Zirkusverordnung der Bundeslandwirtschaftsministerin krankte.

Hauptkritikpunkt: Julia Klöckner hatte für das Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus die meisten Arten herausgelassen. So fehlten in ihrer Verbotsliste Großkatzen, Robben, Reptilien, Zebras, Kängurus und Straße – Tiere, die laut Experten im Zirkus nicht artgerecht gehalten werden können.

Gleichfalls hatte die Ministerin den Zirkusunternehmen gestattet, die vom künftigen Verbot betroffenen Tiere (u.a. Elefanten, Bären, Nashörner, Nilpferde etc.) bis zu ihrem Ableben weiter zu halten. Keine Übergangsfristen, keine Auffangstationen und das Zugeständnis an die Zirkusbetreiber, ihre Tiere nicht nach den strengeren Anforderungen des Säugetiergutachtens zu halten, sondern nach den Zirkusleitlinien.

„Wir warten jetzt auf die Bundestagswahl“, sagt Dr. Jörg Styrie, „um die kommenden Funktionsträger mit unseren Forderungen zu konfrontieren. Eine Tierschutz-Zirkusverordnung, die ihren Namen verdient, steht auf unserer Forderungsliste ganz oben!“     

 





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