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Wir fordern höheres Straßmaß

Wir fordern höheres Straßmaß

für schwere Vernachlässigung und Tierquälerei

Können Sie sich vorstellen, wie 46 Hunde in einem abgedunkelten Haus auf sich gestellt überleben können? Sie fressen vor Hunger die Polstermöbel, den Boden, die Tapeten, sie liegen im Kot, im Urin und werden mit jeder Woche, die sie ohne Hilfe bleiben, so schwach, dass sie kaum noch laufen können (screenshot von Hunden aus Haus).

Dieses Bild bietet sich den Rettern der Hunde im Februar 2025, als sie sich Zutritt zu einem verlassenen Haus im Landkreis Osnabrück verschaffen. Die Geschichte dahinter: Ein 59 Jahre alter Mann hatte die Hunde spätestens seit Januar 2025 im Haus eingesperrt, Türen und Fenster verschlossen und den Hunden Futter und Wasser vorenthalten.

Er habe sie 2018 nach dem Tod seiner Mutter übernommen, erklärt der Angeklagte später. Er sei überfordert gewesen und habe das Haus seit Januar nicht mehr betreten. Das Urteil, dass das AG Bad Iburg am 8. September fällt, ist vergleichsweise scharf – der Täter kommt für zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis und erhält ein lebenslanges Tierhalteverbot – und ist doch immer ungenügend!

Um Animal Hoarding und anderen Tierquälereien entgegenzuwirken, muss das Strafmaß so empfindlich hoch ausfallen, dass es als echte Abschreckung wirkt, fordern wir. Abgesehen davon, dass der Täter den Tieren vermutlich schon ab 2018 nicht mehr gerecht wurde, bis er sie dann schlussendlich dem Hungertod überantwortete, werden die Hunde ihr weiteres Leben unter den Folgen der lebensgefährlichen Verwahrlosung zu leiden haben. Sie werden sehr wahrscheinlich nach der langen Mangelernährung und Dehydration gesundheitliche Schäden zurückbehalten und sich vermutlich auch mit dem Vertrauensaufbau zu Menschen schwertun.

Darüber hinaus stellt sich immer wieder bei solchen Tragödien die Frage: Warum fiel niemandem auf, dass sich in einem Haus mindestens 46 Hunde (einige sollen verendet sein) in großer Not befanden?

Unsere Bitte: Reagieren Sie sofort, wenn Sie vermuten, dass Tieren wie auch immer geartetes Leid angetan wird. Ihre Beobachtung kann Leben retten!





Helfen Sie uns bei unserer Hilfe für den Tierschutz!

Nur zusammen können wir den
Tieren ein besseres Leben schenken!