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Unsere Tierschutz-Themen von A-Z

Auch zu Ostern nur Eier mit Hahnaufzucht

Nicht ohne meinen Bruder

Der Verbrauch von Eiern zieht in den Wochen vor Ostern gewaltig an. Bitte achten Sie immer darauf, wo die Eier herkommen, die Sie in der Küche verwenden.

Neben dem Eiercode 0=Bio, 1=Freiland, 2=Bodenhaltung, 3=Volierenhaltung zählt auch, ob, die Eier aus Haltungen stammen, in denen die Bruderhähne mitaufgezogen wurden. Diese Eier sind ein wenig teurer, weil die Kosten für die Aufzucht auf den Eierpreis umgelegt werden.

Genauso wichtig: Eier, die in Fertigprodukten verwendet werden, stammen in der Regel aus der Volierenhaltung, die letztlich auch eine Käfighaltung mit minimal mehr Platz für die Tiere ist, als die verbotene Käfighaltung. Auch hartgekochte Eier, die fertig gefärbt im Handel liegen, stammen aus der Haltungsstufe 3.

Und das bedeutet der Eiercode: Die erste Ziffer auf dem Ei steht für die Haltungsform.

0 = Biohaltung

- Im Stall werden pro qm höchstens 6 Hennen gehalten

- Stall hat Sitzstangen und ist zu mindestens 1/3 Stallfläche mit Stroh, Holzspänen oder Sand eingestreut

- Tiere haben Auslauf; jeder Henne steht mindestens 4 qm Fläche dabei zu

- Futter nur aus ökologischem Landbau

1= Freilandhaltung

Unterschiede zu oben nur bei diesen Punkten:

- Es dürfen 9 Hennen pro qm im Stall gehalten werden, und das Futter muss nicht Bio-Qualität aufweisen

2= Bodenhaltung

- Hennen leben in geschlossenem Stall. 9 Tiere auf mindestens 1qm Bodenfläche

- 1/3 eingestreute Stallfläche

- Nester auf mehreren Etagen zur Eiablage

3= Käfighaltung

- Seit 2012 EU-weit: Haltung nur noch in sog. ausgestaltetem Käfig. Die Käfigfläche muss pro Tier 0,075qm betragen, die Käfighöhe mindestens 50 cm

- Legenester, Einstreu, Sitzstangen

 

 

 




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